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Aktuelles

24.02.2016

NOZ-Artikel über den Vortrag von Rechtsanwalt Stefan Gutendorf zum Thema Erbrecht, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten

 

Großes Interesse am Thema „Erben und Vererben“

 

60plus-Frühstück der Kolpingsfamilie

pm Wal­len­horst. Die Nach­fra­ge war sehr groß – ge­nau ge­nom­men so­gar zu groß. Das The­ma „Er­ben und Ver­er­ben – Tes­ta­ment und Er­brecht, Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung und Vor­sor­ge­voll­macht“ lock­te un­längst 84 Gäs­te zum 60plus-Früh­stück der Kol­pings­fa­mi­lie Hol­la­ge. Der Saal des Phi­lipp-Ne­ri-Hau­ses war voll be­setzt. „Gut 20 wei­te­ren In­te­res­sen­ten muss­ten wir lei­der ab­sa­gen“, er­klär­te Jo­sef Thö­le sei­tens des Or­ga­ni­sa­ti­ons­te­ams. Die Früh­stü­cksan­ge­bo­te der Kol­ping-Se­nio­ren sei­en in­zwi­schen so gut be­sucht, dass es manch­mal nicht aus­rei­che, sich erst kurz­fri­stig an­mel­den zu wol­len.

Die­je­ni­gen, die dank früh­zei­ti­ger An­mel­dung da­bei sein konn­ten, zeig­ten sich dann auch be­geis­tert von der Ver­an­stal­tung und sehr in­te­res­siert am The­ma. Nach ei­nem reich­hal­ti­gen Früh­stü­cksbü­fett in­for­mier­te Rechts­an­walt Ste­fan Gu­ten­dorf in ei­nem gut ein­stün­di­gen, aber den­noch kurz­wei­li­gen Re­fe­rat über das Er­brecht, Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und Vor­sor­ge­voll­mach­ten. Im An­schluss stand er den Gäs­ten für zahl­rei­che Fra­gen zur Ver­fü­gung. Selbst nach dem En­de der Ver­an­stal­tung nahm sich Gu­ten­dorf noch Zeit, um wei­te­re Fra­gen im klei­nen Kreis zu be­ant­wor­ten.

 

Ge­setz­li­che Erb­fol­ge

 

Es be­ste­he kei­ne ge­setz­li­che Pflicht, den ei­ge­nen Nach­lass zu re­geln, er­läu­ter­te Gu­ten­dorf. Ha­be man die Erb­fol­ge nicht durch ei­ne letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung – al­so ein Tes­ta­ment oder ei­nen Erb­ver­trag – ge­re­gelt, grei­fe die ge­setz­li­che Erb­fol­ge.

 

No­ta­riel­les Tes­ta­ment

 

Ent­schei­de man sich für ei­ne Nach­lass­re­ge­lung per Tes­ta­ment, wel­ches man al­lein oder ge­mein­schaft­lich mit dem Ehe­part­ner ver­fas­sen kön­ne, gel­te es zwin­gend, ei­ni­ge Form­vor­schrif­ten zu be­ach­ten. Bei ei­nem hand­schrift­li­chen Tes­ta­ment müs­se je­des Wort ei­gen­hän­dig ge­schrie­ben sein, es müs­se mit Vor- und Zu­na­men un­ter­zeich­net und mit Ort und Da­tum ver­se­hen sein, er­läu­ter­te Gu­ten­dorf. Ein no­ta­riel­les Tes­ta­ment – oder zu­min­dest ei­ne no­ta­riel­le Be­ra­tung da­zu – sei spä­tes­tens dann zu emp­feh­len, wenn das Er­be um­fang­reich oder kom­plex sei. Für wel­che Va­ri­an­te man sich auch ent­schei­de, wich­tig sei da­nach die Fra­ge, wo das Tes­ta­ment auf­be­wahrt wer­de. „Er­spa­ren Sie Ih­ren An­ge­hö­ri­gen lan­ge Su­chak­tio­nen“, riet der Rechts­an­walt.

Des Wei­te­ren er­läu­ter­te Gu­ten­dorf die An­for­de­run­gen an und Mög­lich­kei­ten von Vor­sor­ge­voll­mach­ten und Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen. An­hand des For­mu­lars „Christ­li­che Pa­ti­en­ten­vor­sor­ge“ – her­aus­ge­ge­ben von der Deut­schen Bi­schofs­kon­fe­renz, vom Rat der evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land und der Ar­beits­ge­mein­schaft christ­li­cher Kir­chen in Deutsch­land – ging er de­tail­liert auf Vor­sor­ge­voll­mach­ten, Be­treu­ungs­ver­fü­gun­gen, Be­hand­lungs­wün­sche und Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen ein.

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